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Erkundungsaufgaben

Hamsterkisteprüfung

Links und ergänzende Materialien

1 Die niedlichen Raubtiere

Viele Menschen finden Katzen niedlich. Ihr Fell ist weich und schmusig. Sie können friedlich schnurren und anschmiegsam um unsere Beine streichen.

Aber Katzen sind eigentlich Raubtiere. Sie jagen andere Tiere, töten und fressen sie. Genau wegen dieser Eigenschaft haben die Menschen Katzen zu Haustieren gemacht. Sie sollten helfen, die Getreidevorräte vor Mäusen und Ratten zu schützen.

Eine Katze hat einen Vogel erbeutet

Es begann vor langer Zeit in Ägypten. Dort leben die Bauern vor allem in der Nähe des Nils. Mit seinem Wasser bewässern sie die Felder. Seinen Schlamm nutzen sie als wertvollen Dünger. Einige hundert Meter vom Nil entfernt beginnt die Wüste.

Am Ufer des Nils wächst Gemüse und Getreide

Das war schon so, als in Ägypten die Pharaonen regierten. Es gab nur ein Problem: Die Ernten und die Vorräte der Bauern waren ständig von Ratten und Mäusen bedroht. Da war es gut, dass diese Nagetiere von anderen Tieren gejagt und vertilgt wurden.

Es waren Wildkatzen, die auch als Falbkatzen bezeichnet werden. Die Menschen gewöhnten diese Tiere an sich und hielten sie als Haustiere.

Falbkatze

Katzen waren für die Ägypter schließlich so wichtig, dass sie ihnen als heilig galten. Die Göttin Bastet wurde als Katze dargestellt. Es war zeitweise streng verboten, Katzen außer Landes zu bringen.

In der Zeit des Römischen Reiches verbreiteten sich die Katzen in den Ländern rund um das Mittelmeer. Schließlich gelangten sie auch zu uns in den Norden Europas, in dem damals die Germanen lebten.

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