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Hamsterkisteprüfung

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1 Haustier Pferd

Pferde sind stark. Sie können lange und schnell laufen. Deshalb gehören sie seit ungefähr 5000 Jahren zu unseren wichtigsten Haustieren. Man zähmte sie, hielt sie in Ställen und züchtete sie. Sie mussten schwere Lasten ziehen und wurden vor Streitwagen, Kutschen oder Pflüge gespannt.

Reiter legten auf ihrem Rücken lange Strecken zurück. Und man aß ihr Fleisch. Heute braucht man Pferde nur noch selten als Arbeitstiere. Es macht aber immer noch Spaß, auf dem Rücken dieser großen Tiere zu reiten oder sie bei einem sportlichen Wettkampf zu beobachten. Manche Menschen sind richtige "Pferdenarren".

Die Vorfahren unserer Pferde waren nur so groß wir Füchse

Vor 50 bis 60 Millionen Jahren lebten die ältesten bekannten Vorfahren unserer Pferde. Diese Tiere waren nur etwa so groß wie Füchse und hatten ein gestreiftes Fell. Sie werden „Eohippus“ genannt. Sie fraßen Blätter und Laub, das direkt vor ihrer Nase wuchs. An ihren Füßen hatten sie noch mehrere Zehen.

Die Koniks sind keine echten Wildpferde, leben aber das ganze Jahr über draußen

Später entwickelten sich kräftige und deutlich größere Wildpferde. Bei ihnen wurde aus einem der Zehen ein fester Huf, die anderen bildeten sich zurück. Unsere heutigen Hauspferde stammen von Wildpferden ab, die früher in großen Herden in den Steppen Asiens und Europas lebten.

Heute gibt es keine echten Wildpferde mehr. Einige Rassen werden zwar als solche bezeichnet, es handelt sich dabei aber um verwilderte Hauspferde, zum Beispiel die Mustangs in Nordamerika oder die Dülmener Wildpferde in Westfalen.

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