Erkundungsaufgaben

Hamsterkisteprüfung

Links und ergänzende Materialien

1 Pferde und die Kämpfe der Menschen

Pferde sind stark. Sie können lange und schnell laufen. Deshalb gehören sie seit ungefähr 5000 Jahren zu unseren wichtigsten Haustieren. Man zähmte sie, hielt sie in Ställen, züchtete sie und aß ihr Fleisch. Sie mussten schwere Lasten ziehen und wurden vor Streitwagen, Kutschen oder Pflüge gespannt. Reiter legten auf ihrem Rücken lange Strecken zurück.

In den Höhlenmalereien der Steinzeit entdecken wir Abbildungen von Pferden

Pferde wurden bereits in Höhlenmalereien dargestellt, die vor 15 000 Jahren entstanden. In der Steinzeit wurden sie vor allem gejagt und gegessen. Im Altertum wurden Pferde auch den Göttern geopfert.

Eine große Rolle spielten Pferde in Schlachten, Kriegen und Kämpfen. Vor etwa 4000 Jahren entstanden die ersten Streitwagen, auf denen der Wagenlenker und die Bogenschützen in den Kampf zogen.

Hethiter benutzten vor etwa 4000 Jahren bereits Streitwagen

Bei den alten Olympischen Spielen, die vor etwa 2500 Jahren in Griechenland stattfanden, wurden Wettbewerbe im Reiten und Wagenrennen ausgetragen. Im Römischen Reich gehörte zu einer Legion auch eine Abteilung mit bewaffneten Reitern. Im Mittelalter zogen Ritter auf Pferden in den Kampf. Könige und Heerführer wurden in früheren Zeiten immer wieder zu Pferd dargestellt.

Kaiser Napoleon in der Schlacht bei Austerlitz

Auch im 1. und 2. Weltkrieg wurden Pferde eingesetzt. Sie wurden vor schwere Geschütze gespannt oder sie dienten den Soldaten als Reittiere. Man schätzt, dass die deutsche Wehrmacht im 2. Weltkrieg etwa drei Millionen Pferde einsetzte.

Am Ende des Krieges flohen viele Menschen aus ihrer Heimat im Osten. Viele versuchten, sich mit Pferden und Wagen in Sicherheit zu bringen.

Deutsche Soldaten beim Einmarsch in die Niederlande 1940
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