Eier eines Zitronenfalters an einem dünnen Zweig - Bild: Harald Süpfle / CC BY-SA 3.0

2 Schmetterlinge entstehen aus Eiern

Auf dem Bild oben siehst du zwei gelbe Stippen an einer Knospe. Es sind Eier, die eine Schmetterlingsmama dort angeheftet hat. Vor einigen Tagen sind aus diesen Eiern Raupen geschlüpft.

Sie sind die Kinder eines Schmetterlings, den ihr als Zitronenfalter bezeichnet. Sie leben auf grünen Blättern und haben selbst eine grüne Farbe, damit sie von den Vögeln nicht so schnell erkannt werden. Die würden sie glatt auffressen, diese Ungeheuer. Auf dem nächsten Bild ist eine von ihnen abgebildet.

Raupe eines Zitronenfalters - Bild: Harald Süpfle / CC BY-SA 3.0

Wir Raupen schlüpfen ohne jede Hilfe, es muss nur schön warm sein. Wir mögen viele frische Blätter um uns herum. Dann haben wir gleich genug zu futtern.

Später wird aus uns etwas, was ihr Menschen nie erlebt. Nachdem wir lange genug als Raupe umher gekrochen sind, werden wir nämlich zu einer Puppe. Wir suchen uns ein geschütztes Plätzchen und spinnen uns in einen Kokon ein. Dann bewegen wir uns nicht mehr und wir essen auch nichts mehr.

Puppe eines Zitronenfalters - Bild: Harald Süpfle / CC BY-SA 3.0

Einige Wochen lang hängen wir an einem dünnen Faden. Wir brauchen Ruhe, um uns zu verwandeln. Aus den Puppen krabbeln wir irgendwann als fertige Schmetterlinge heraus. Dann sind wir erwachsen. Sobald wir die Puppenhaut verlassen haben, müssen die Flügel noch etwas trocknen und los geht es.

Auf dem folgenden Bild kannst du schließlich noch Mama Zitronenfalter kennen lernen. Sie hat ganz viele Eier gelegt und weiß wahrscheinlich gar nicht, wie viele Kinder sie hat. Die Kinder wissen auch nicht, wo ihre Mama gerade ist, denn bei uns kümmern sich die Eltern nicht um ihre Kinder. Wir müssen ganz allein zurecht kommen. Da habt ihr Menschen es viel einfacher.

Ein ausgewachsener Zitronenfalter
 
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