Hamsterkiste Lerngeschichte "Tiere im Winter"

Im Oktober oder November fallen Igel in einen Winterschlaf. - Bild: Hamsterkiste

5 Andere halten Winterschlaf

Die Igel machen es so: Im Sommer und im Herbst fressen sie sich ein Fettpolster an. Im Oktober oder November suchen sie sich ein geschütztes Plätzchen unter einem Haufen aus Holz oder Laub und  schlafen ein. Ihre Körpertemperatur sinkt dann bis auf nur noch 4 Grad Celsius. Dadurch verbrauchen sie so wenig Energie, dass das Fettpolster bis zum Frühjahr reicht. 

Igel können so bis bis zu einem halben Jahr ohne Futter auskommen. Sie verlieren allerdings während des Winterschlafs 20 bis 40 Prozent ihres Gewichts. Igel, die im Herbst 1000 g wiegen, sind im Frühling nur noch 600 bis 800 g schwer. Im März oder April wachen sie auf. Dann müssen sie schnell möglichst viel Futter finden.

Auch Zwergfledermäuse halten einen Winterschlaf - Bild: Barracuda 1983 (CC BY-SA 3.0)

Andere Winterschläfer sind z. B. Murmeltiere,  Fledermäuse, Siebenschläfer oder Haselmäuse. Sie senken ebenfalls ihre Körpertemperatur bis auf wenige Grad ab. Ihr Herz schlägt im Winter sehr langsam und sie atmen nur ganz selten.

Das solltest du herausfinden:

10. Welche Tiere halten einen Winterschlaf (Beispiele)?

11. Was geschieht in dieser Zeit mit der Körpertemperatur und dem Herzschlag?

12. Wovon leben die Tiere, die einen Winterschlaf halten?

13. Wie viel Gewicht verlieren Igel während des Winterschlafs?