Hamsterkiste Lerngeschichte "Kamele"

Kamele sind an trockenes und heißes Klima angepasst - Bild: Hamsterkiste  

2 Kamele und ihre Umwelt

Dort, wo Kamele leben, ist es in der Nacht oder im Winter manchmal bitter kalt. Am Tage und im Sommer kann es sehr heiß sein. Kamele kommen mit allen Temperaturen zurecht.

Dromedare und Trampeltiere können auch bis zu 30 Tage ohne Wasser auskommen. Wenn sie die Möglichkeit haben zu trinken, nehmen sie 100 bis 150 Liter Wasser innerhalb sehr kurzer Zeit zu sich. Sie gehen sehr sparsam mit Flüssigkeit um. Sie halten sie lange im Körper und scheiden nur wenig Urin aus.

Früher glaubte man, dass sie in ihren Höckern Wasser speichern könnten. Heute weiß man, dass sie dort Fett speichern, von dem sie in Notzeiten zehren können.

In der Nacht senken sie ihre Körpertemperatur ab, und am Tag erhöht sich diese nur langsam. So verbrauchen sie wenig Energie und schwitzen nicht so stark.

Dromedare gehoren zu den Schwielensohlern - Bild: Hamsterkiste

Alle Kamele gehören zu den so genannten Schwielensohlern. Sie haben nämlich keine Hufe, die den gesamten Fuß umschließen und schützen. Ihre beiden Zehen liegen auf einem elastischen Polster aus Bindegewebe auf.

Die Neuweltkamele kommen vorwiegend in den Anden vor, dem langen und hohen Gebirge, das Südamerika durchzieht. Sie sind sehr gut an das Leben im Gebirge angepasst. Sie können jedoch nicht so lange ohne Wasser auskommen wie ihre Verwandten in der alten Welt.

Das solltest du herausfinden:

3. Wie lange können Trampeltiere und Dromedare ohne Wasser auskommen?

4. Warum können sie so lange ohne Wasser auskommen?

5. Welche Kamele sind besonders gut an das Leben im Gebirge angepasst?