Erkundungsaufgaben

Hamsterkisteprüfung

Links und ergänzende Materialien

1 Rhinozerosse

Die ersten Vorfahren der Nashörner tauchten vor ungefähr 60 Millionen Jahren auf. Seitdem haben sich viele verschiedene Nashornarten entwickelt und über die Erde verbreitet. Sie kamen einst auch in Amerika und Europa vor. In Mitteleuropa gab es zum Beispiel bis vor etwa 14.000 Jahren das Wollnashorn.

Zu der Zeit war alles Leben durch die Eiszeit bestimmt. Es war sehr viel kälter als heute. Die Wollnashörner waren gegen die Kälte durch ein dichtes Wollkleid geschützt. Heute findet man noch häufig Überreste dieser Tiere im Boden unter Flussläufen oder in Kiesgruben.

Die Wollnashörner starben am Ende der letzten Eiszeit aus - Mauricio Antón CC BY-SA 2.5

Steinzeitmenschen haben uns Bilder dieser Tiere hinterlassen, die sie auf die Wände von Höhlen malten. Mit dem Ende der letzten Eiszeit starben die Nashörner in Europa und in Nordamerika aus. Nur in Afrika und Asien überlebten einige der vielen Nashornarten, die es einst auf der Erde gab.

Nashörner werden auch Rhinozerrosse genannt. Dieser Name kommt aus dem Griechischen und setzt sich aus den beiden Wörtern für Nase und Horn zusammen.

Die Hörner sind übrigens keine Knochen. Genauso wie unsere Zehen- und Fingernägel oder wie die Klauen anderer Tiere werden sie aus Horn gebildet. Nashörner benutzen sie vor allem zur Verteidigung gegen Artgenossen, aber auch als Werkzeug bei der Nahrungssuche. Dabei nutzen sich die Hörner im Laufe der Zeit ab. Wenn sie abbrechen, wachsen sie wieder nach. Das längste jemals gemessene Horn wies eine Länge von über 1,50 Meter auf.

Die Hörner können bis zu 1,50 m lang werden - Bild: Hamsterkiste

Es gibt Nashornarten mit einem Horn oder mit zwei Hörnern. Das erste Horn wächst den Tieren auf dem Nasenbein und wird deshalb auch Nasalhorn genannt. Bei manchen Arten gibt es noch ein Horn auf dem Stirnbein, man nennt es Frontalhorn.

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