Hamsterkiste Lerngeschichte "Das Huhn Matilde"

 Bild: Hamsterkiste

9 Ein Küken wächst im Ei heran

Bevor Küken auf die Welt kommen, muss das Ei ausgebrütet werden. Bei Hühnern, die natürlich leben, ist das die Aufgabe der Mutter. Man nennt sie Glucke. Eine Glucke sitzt tagelang auf Eiern, die sie vorher gelegt hat. Sie hält die Eier tüchtig warm. Sie rupft sich sogar einige Federn aus, damit sie sie besser wärmen kann. Doch nur noch wenige Küken werden von Glucken ausgebrütet.

Das erledigen heute vor allem große Brutmaschinen. Darin werden einige tausend Eier gleichmäßig warm gehalten. Doch die Entwicklung zum Küken vollzieht sich genauso wie bei den Glucken.

Es dauert 21 Tage. Das Ei auf dem folgenden Bild wird erst seit 4 Tagen bebrütet. Die meisten Organe sind sichtbar. Die Ansätze der Augen und das Herz sind gut zu sehen.

Am zehnten Tag sieht man Füße, Flügel und Schnabel. Auch die Federn zeigen sich als erste schwarze Flecken auf dem Rücken.

Schon nach zwanzig Tagen ist das Küken fertig entwickelt. Es beginnt nun, mit dem Eizahn von innen die Schale anzupicken. Der Eizahn ist ein kleiner Zacken am Schnabel.

Die Bilder von der Entwicklung des Kükens im Ei werden mit freundlicher Zustimmung des Projektteams "Mathematik rund ums Ei" der Uni Würzburg verwendet. Vielen Dank!

Das solltest du herausfinden:

14. Wie nennt man ein brütendes Huhn?

15. Wie lange dauert die Entwicklung eines Kükens im Ei?