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Erkundungsaufgaben

Hamsterkisteprüfung

Links und ergänzende Materialien

1 Der Storch und die Kinder

Vielleicht ist es ja so: Bevor die Babys auf die Welt kommen, schwimmen sie in einem großen Teich. Ab und zu kommt ein Storch vorbei und fischt eines der Kinder heraus. Er legt es vorsichtig in eine Windel, knotet diese an beiden Enden zusammen und fliegt damit zu Eltern, die sich ein Kind wünschen.

Doch ob man das glauben sollte? Wohl besser nicht! Früher allerdings haben die Erwachsenen den Kindern tatsächlich erzählt, die kleinen Menschenbabys würden vom Klapperstorch gebracht.

Offenbar war der Storch für die Menschen schon immer ein besonderer Vogel. Man nannte ihn nicht nur "Klapperstorch", sondern manchmal auch "Adebar". Das bedeutet "Glücksbringer".

Man darf diesen Vogel sicher auch heute noch "Klapperstorch" nennen, der richtige Name jedoch ist "Weißstorch", lateinisch "Ciconia ciconia".

Die Federn der Störche sind weiß und schwarz, Schnabel und Beine sind rot  - Bild: Hamsterkiste

Der Name leitet sich von dem weißen Gefieder ab. Nur die Schwungfedern an den Flügeln sind schwarz. Weißstörche haben einen roten Schnabel und lange rote Beine. Weibliche und männliche Störche sind kaum voneinander zu unterscheiden. Man sollte auf den Schnabel achten, denn der ist bei den Männchen manchmal etwas länger und dicker. Weißstörche sind recht große Vögel.

Im Stehen erreichen sie eine Größe bis zu 80 cm. Ihre Flügelspannweite beträgt etwa 200 bis 220 cm. Der Schnabel ist 14 bis 19 cm lang. Sie werden ungefähr 2,5 bis 4,5 kg schwer und können etwa 20 Jahre alt werden. Im Flug strecken Störche den Hals gerade nach vorn. Daran kann man sie gut von den Reihern unterscheiden. Die ziehen den Kopf beim Fliegen nämlich ein.

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