Hamsterkiste Lerngeschichte "Vom Klapperstorch"

Störche brauchen feuchte Wiesen, Tümpel und Überschwemmungsgebiete - Bildcollage: Hamsterkiste

10 Störche sind seltener geworden

Im Jahr 1934 wurden erstmals alle Störche gezählt. In dem Gebiet, das heute Deutschland umfasst, lebten damals etwa 9000 Storchenpaare.  1988 gab es nur noch 3000 Paare. Störche brauchen feuchte Wiesen, Flussniederungen und Gebiete, die immer wieder überschwemmt werden. Nur dort finden sie genügend Futter für sich und ihre Jungen.

Durch die Begradigung von Flüssen und Bächen und die Entwässerung feuchter Flächen ging der Lebensraum für die Störche immer weiter zurück und ihre Zahl nahm ab.

In den letzten Jahren hat der Bestand an Störchen erfreulich zugenommen. Heute leben wieder etwa 5000 Storchenpaare in Deutschland. Dies ist vor allem der Arbeit von Naturschützern zu verdanken. Man achtet inzwischen mehr darauf, dass für Störche genügend feuchte Gebiete zur Verfügung stehen, in denen sie Futter finden. 

Einige hundert Storchenpaare werden von Tierparks oder Vogelpflegestationen mit Nestangeboten und Futter versorgt. Teilweise bleiben diese Störche auch im Winter bei uns, weil sie ständig genügend Futter zur Verfügung haben.

In diesem Tierpark werden Störche gut versorgt, aber auch durch Netze am Fliegen gehindert Bild: Hamsterkiste

Es ist gut, wenn sich Menschen darum kümmern, dass wieder mehr Störche bei uns leben können. Denn wenn es mehr Klapperstörche gibt, dann kommen auch wieder mehr Kinder auf die Welt, oder?

Das solltest du herausfinden:

22. Weshalb ging die Zahl der Storchenpaare bis vor einigen Jahren zurück?