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1 Der Strauß ist ein Laufvogel

Eine alte afrikanische Sage erzählt, dass die Strauße einst starke Flügel hatten, mit denen sie schneller und höher fliegen konnten als alle anderen Vögel der Welt. Doch eines Tages sei einer von ihnen so hoch hinauf geflogen, dass er sich dem Auge Gottes näherte, ohne Gott als Schöpfer der Welt anzuerkennen.

Da habe ein Engel den Schleier vor der Sonne fortgezogen, die heißen Strahlen hätten die Flügel des Vogels versengt und er sei kläglich zur Erde gestürzt. Seitdem könne sich kein Strauß mehr in die Lüfte erheben.

Wir wissen nicht, wie es zu dieser Sage kam. Richtig ist: Strauße sind zwar Vögel, aber sie können nicht fliegen. Mit ihren kurzen Flügeln sind sie nicht in der Lage, ihre schweren Körper in die Luft zu erheben.

Strauße leben in den weiten Graslandschaften Afrikas - Bild: pixabay.com

Aber Strauße können laufen und das sogar sehr schnell. Daher bezeichnen wir sie als Laufvögel. Außer dem Afrikanischen Strauß und dem Somalistrauß, die beide in Afrika leben, gehören dazu die Emus in Australien sowie die Kasuare, die im Norden Australiens und in Neuguinea vorkommen. Auch die Nandus in Südafrika können nicht fliegen.

Zum Laufen benötigt man ein übersichtliches freies Gelände. Strauße bevorzugen daher iin Afrika vor allem die weiten Graslandschaften der Savannen.

Emus leben in Australien

Sie ernähren sich vorwiegend von Körnern, Gräsern, Blättern, Blüten und Früchten. Insekten und Raupen sind nur Beikost. Sie picken ihre Nahrung am liebsten vom Boden auf. Strauße können lange ohne Wasser auskommen. Sie leben dann von der Feuchtigkeit, die in der pflanzlichen Nahrung enthalten ist.

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