Hamsterkiste Lerngeschichte "Schaurig ist's, übers Moor zu gehen"

Bild: Wojsyl / CC BY-SA 3.0

7 Torfstechen

Die oberen Schichten des Moores sind hell und locker. Man nennt sie Weißtorf. Die dunkleren und schwereren Schichten darunter bilden den Schwarztorf. Wenn man früher Torf gewinnen wollte, räumte man zuerst die obere Schicht, den Weißtorf, ab. Den darunter liegenden Schwarztorf stach man mühsam mit einem Spaten in längliche, viereckige Stücke.

Diese Stücke fuhr man auf Karren ab und schichtete  sie an einer trockenen Stelle auf. Die Torfstücke  wurden mehrmals im Jahr umgedreht, damit sie  besser trockneten. Schließlich musste der getrocknete Torf auf Wagen oder Torfschiffen abgefahren werden.

Bild: Dutch Nationaal Archief (gemeinfrei)

Die Torfstecher benutzten spezielle Arbeitgeräte, zum Beispiel Torfspaten, die Kreute (eine Trage), eine Torfkarre, Holzschuhe oder Holzschuhstiefel. Pferde, die im Moor arbeiteten, bekamen breite  Holzunterlagen unter ihre Hufe, damit sie nicht  einsanken. 

Das solltest du herausfinden:

12. Welche Torfarten unterscheidet man?