Hamsterkiste Lerngeschichte "Schaurig ist's, übers Moor zu gehen"

Buchweizenkörner - Bild: Hamsterkiste

9 Der Buchweizen

Die wichtigste Nutzpflanze in den Moorgebieten war früher der  Buchweizen. Seine Körner wurden zu Mehl gemahlen. Das Mehl benutzte man zum Beispiel zum Backen von Buchweizenpfannkuchen.

Der Buchweizen ist  anspruchslos und gedeiht auf wenig fruchtbaren Torf-, Moor- und Heideböden. Die Pflanzen werden ungefähr 30 bis 80 cm hoch. Die Blüten sind weiß. Die Pflanze ist frostempfindlich.  Buchweizen verträgt es, wenn er sieben Jahre lang in Folge auf der gleichen Fläche angebaut wird.

Bild: Georgsdorf Online

Der Buchweizen wurde früher mit einer kurzen Sense gemäht. Buchweizen wurde früh am Tag geschnitten. Dann war es noch feucht und die Körner fielen nicht so leicht aus den Ähren.

Bild: Georgsdorf Online

Auf der Tenne breitete man das Getreide später auf dem Boden aus. Dann schlug man mit Dreschflegeln auf die Ähren ein, so dass die Körner heraus fielen. Wenn das Stroh entfernt war, fegte man sie zusammen. Anschließend wurden sie gereinigt und konnten zu Mehl gemahlen werden. Heute wird nur noch wenig Buchweizen angebaut.

Das solltest du herausfinden:

15. Warum war Buchweizen gut für den Anbau im Moor geeignet?