Hamsterkiste Lerngeschichte "Die Sonne"

Bild: NASA (PD)

6 Flecken und Eruptionen

Weil die Sonne aus Gas besteht, hat sie keine feste Oberfläche. Einige Zonen an der Oberfläche sind etwas weniger heiß als andere. Auf Bildern erscheinen sie dunkler. Man nennt sie Sonnenflecken. Alle 11 Jahre sind besonders viele Sonnenflecken zu beobachten.

Durch die gewaltige Kraft der Energie, die aus dem Inneren der Sonne nach außen drängt, werden immer wieder Gasmassen Tausende von Kilometern hoch geschleudert. Diese Explosionen bezeichnet man als Protuberanzen. 

Dabei werden einige Gaspartikel so beschleunigt, dass sie in den Weltraum entweichen. Dadurch entsteht der so genannte Sonnenwind. Er erreicht auch die Erde und sorgt hier zum Beispiel für das Polarlicht. Wenn nämlich die Gasteilchen der Sonne auf die Erdatmosphäre treffen, entsteht ein wunderbares Himmelsleuchten.

Die Sonne dreht sich um sich selbst. Ihre Gasmassen bewegen sich dabei unterschiedlich schnell. Sie brauchen für eine Umdrehung am Äquator der Sonne 25,4 Erdentage. An ihren Polen jedoch dauert eine Drehung 36 Tage.

Die Sonne steht nicht etwa still irgendwo im Weltall. Sie umkreist den Mittelpunkt der Milchstraße. Für eine Umkreisung benötigt sie etwa 220 Millionen Jahre.

Das solltest du herausfinden:

11. Wie nennt man die "kühleren" Stellen auf der Sonnenoberfläche?

12. Wie nennt man die Explosion von Sonnenmasse?

13. Was entsteht aus dem Sonnenwind auf der Erde?