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Berliner Mauer 1985 - Bild: KarleHorn (CC BY-SA 3.0)

Die Berliner Mauer

1961 wurde Westberlin durch eine Mauer vom Ostteil der Stadt getrennt. Damals gab es in Deutschland zwei Staaten: Die Bundesrepublik und die Deutsche Demokratische Republik (DDR). Diese beiden Staaten vertrugen sich nicht sehr gut. Westberlin gehörte zur Bundesrepublik. Als immer mehr Menschen aus der DDR flohen, versuchte die Führung der DDR, diese Flucht durch eine Mauer zu unterbinden.

Berliner Mauer am Brandenburger Tor, Herbst 1961 - Bild: Bundesarchiv, Bild 145-P061246 / o.Ang. / CC-BY-SA

Die Mauer verlief direkt am Brandenburger Tor. Das Bild zeigt das Tor im Jahr 1967. Hinter dem Brandenburger Tor sieht man den Pariser Platz und die Straße Unter den Linden. Die Mauer war insgesamt 167,8 Kilometer lang. Zu den Grenzanlagen gehörten außer der eigentlichen Mauer noch ein weiterer Zaun, dazwischen ein Kontrollstreifen, Signalanlagen und Sperrgräben. Die Grenzsoldaten der DDR hatten Befehl, Fluchtversuche mit Waffengewalt zu verhindern.

Nachdem Berlin 28 Jahre lang durch die Mauer geteilt war, wurden die Grenzübergänge in der Nacht zum 9. November 1989 für alle Bürger aus der DDR geöffnet. Die Berliner Bevölkerung feierte das Ende der Teilung der Stadt.

Ein Jahr später wurden die beiden Staaten in Deutschland wieder vereinigt. Heute sind nur noch Reste der Mauer erhalten, die die Erinnerung an die Zeit der Teilung Berlins wach halten sollen.

Reststück der Berliner Mauer in der Niederkirchnerstraße - Bild: Hamsterkiste

 

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