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Innenhof des "Zeughauses", hier mit Tischen und Stühlen für eine Veranstaltung - Bild: Hamsterkiste

Deutsches Historisches Museum

Im Jahr 1667 verfügte der Kurfürst Friedrich Wilhelm von Brandenburg, dass in Berlin „ein schönes Zeughaus allda angelegt werden muss“. In einem Zeughaus wurden damals Waffen und Ausrüstungsgegenstände einer Armee untergebracht. Das Zeughaus des ehemaligen Staates Preußen wurde schließlich 1695 errichtet, es ist heute das älteste Bauwerk an der Straße "Unter den Linden". Bis 1876 wurden hier tatsächlich Geschütze und andere Waffen gelagert. Danach nutzte man das Gebäude als Museum. Hier war auch eine Gedenkstätte für Soldaten untergebracht.

1987 wurde in Westberlin das "Deutsche Historische Museum" gegründet. Nach der Wiedervereinigung  am 3. Oktober 1990 beschloss man, dieses Museum im ehemaligen Zeughaus unterzubringen. 

Hier finden heute Ausstellungen über die deutsche Geschichte statt. Hinter dem Zeughaus entstand ein weiteres  modernes Gebäude. Es wurde nach den Plänen des Architekten Ieoh Ming Pei errichtet.

 

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