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Denkmal für die ermordeten Juden Europas

In den Jahren 1933 bis 1945, in denen in Deutschland der Diktator Adolf Hitler regierte, geschahen schreckliche Verbrechen. Während des 2. Weltkriegs, den Hitler im Jahr 1939 begann, wurden 6 Millionen Menschen jüdischen Glaubens aus verschiedenen europäischen Ländern ermordet.

Zum Gedenken an die Ermordeten wurde in Berlin in der Nähe des Brandenburger Tores ein Denkmal errichtet, das im Mai 2005 eingeweiht wurde. Es besteht aus ca. 2700 Betonpfeilern, so genannten Stelen. Jede Stele ist etwa 0,95 m tief und 2,38 m breit. Sie unterscheiden sich nur in der Höhe voneinander. Das gesamte Gelände umfasst etwa 19.000 Quadratmeter.

Der Entwurf für dieses Denkmal stammt von dem New Yorker Architekten Peter Eisenmann. Zu der Anlage gehört auch ein "Ort der Information", den der Architekt in der südöstlichen Ecke des  Stelenfeldes unterirdisch angelegt hat. 

Die Stelen sollen an Grabsteine oder Sarkophage erinnern. Sie sind auch Orte des Gedenkens für die einzelnen Menschen, die kein eigenes Grab haben. Die graue Farbe erinnert an die Asche der Ermordeten, deren Leichen in den Vernichtungslagern verbrannt wurden. Die Unebenheit des Bodens und die leichte Neigung der Stelen sollen ein Gefühl der Verunsicherung erzeugen.

In der Nähe des Reichstags gibt es auch ein Denkmal für die ermordeten Sinti und Roma, die in der Hitlerzeit ebenfalls schlimmen Verfolgungen ausgesetzt waren.

 

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