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Gendarmenmarkt

Einer der schönsten Plätze von Berlin ist der Gendarmenmarkt. Er ist etwa 3,3 Hektar groß und wird begrenzt durch die Französische Straße, die Charlottenstraße, die Mohrenstraße und die Markgrafenstraße.

Dieser Platz entstand in seiner ältesten Form im Jahr 1688. An der Nordseite wurde einige Jahre später die "Französische Kirche" als evangelisch-reformierte Kirche erbaut.

Es diente den so genannte Hugenotten aus Frankreich als Gotteshaus. Seit 1685 wanderten viele dieser Angehörigen der reformierten Religion in das Königreich Preußen ein. Der Große Kurfürst Friedrich Wilhelm von Brandenburg hatte ihnen das volle Bürgerrecht zugesichert und das Recht, ihre Religion frei auszuüben. In Frankreich hingegen wurden sie verfolgt.

An der Südseite des Platzes entstand zur gleichen Zeit die "Neue  Kirche", die später "Deutsche Kirche" genannt wurde. Diese Kirche diente als Gotteshaus einer evangelisch-lutherischen Gemeinde. Die beiden Kirchen werden heute wegen ihrer Form als "Französischer Dom" und "Deutscher Dom" bezeichnet.

König Friedrich II. ließ später an der Westseite des Platzes ein kleines "Komödienhaus" errichten. Es wurde in den Jahren 1800 bis 1802 durch ein neues Nationaltheater ersetzt, das 2000 Besuchern Platz bot. Es brannte wenige Jahre später jedoch ab. Der Baumeister Karl Friedrich Schinkel entwarf daraufhin Pläne für ein Schauspielhaus, das 1821 fertig gestellt wurde. Es erlitt im 2. Weltkrieg schwere Schäden und wurde 1950 wieder hergestellt. Seit 1994 trägt es den Namen "Konzerthaus Berlin". 

Der "Deutsche Dom" - Bild: Hamsterkiste

Das Konzerthaus Berlin - Bild: Hamsterkiste

 

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