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Neue Wache

Die Neue Wache an der Straße Unter den Linden ist die Zentrale Gedenkstätte der Bundesrepublik Deutschland. Jedes Jahr wird in Deutschland am so genannten Volkstrauertag der Toten gedacht, die durch Krieg und Gewalt umkamen. Dann findet auch eine Gedenkveranstaltung an der Neuen Wache statt. Meistens nimmt der Bundespräsident daran teil und legt einen Kranz nieder. Auch manche ausländische Staatsoberhäupter, die die deutsche Hauptstadt besuchen, ehren die Toten unseres Landes durch eine Kranzniederlegung.

Bis 1918 war in diesem Gebäude die Königliche Wache untergebracht.  Das Gebäude war einhundert Jahre vorher nach den Plänen des  Baumeisters Karl Friedrich Schinkel errichtet worden.

Im 2. Weltkrieg wurde es schwer beschädigt. Seit 1960 diente es in der DDR als „Mahnmal für die  Opfer des Faschismus und Militarismus“. In der Mitte brannte eine Ewige Flamme.

1969 wurden hier die sterblichen Überreste eines unbekannten Soldaten und eines unbekannten Häftlings eines Konzentrationslagers beigesetzt,  umgeben von Erde aus Schlachtfeldern des Zweiten Weltkriegs und aus Konzentrationslagern.

Nach der Wiedervereinigung wurde die Neue Wache im Jahr 1993 zur „Zentralen Gedenkstätte der Bundesrepublik Deutschland für die Opfer des Krieges und der Gewaltherrschaft“ bestimmt.

"Mutter mit totem Sohn" von Käthe Kollwitz - Bild: Hamsterkiste

In der Mitte des Raumes steht seitdem die Skulptur „Mutter mit totem Sohn“ der Künstlerin Käthe Kollwitz. Sie drückt das unermessliche Leid aus, dass durch Kriege, Terror und andere Formen der Gewalt in die Welt kommt.

 

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