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Von Arek N., CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=55804957

Schloss Charlottenburg

Dieses Schloss ist nach der Königin Sophie Charlotte von Hannover benannt. Sie war mit dem Kurfürsten Friedrich III., der ab 1701 als König in Preußen regierte und sich danach Friedrich I. nannte, verheiratet.

Friedrich hatte seiner Frau ein Grundstück in dem damaligen Dorf Lietze/Lützow geschenkt, das damals etwa 7 Kilometer von Berlin entfernt lag. Sophie Charlotte ließ sich hier eine Sommerresidenz erbauen, die nach ihrem frühen Tod im Jahr 1705 "Charlottenburg" genannt wurde.

Hier residierte später der König Friedrich II., der auch "der Große" genannt wird. Allerdings ließ sich dieser schon kurze Zeit später in Potsdam das Schloss "Sanssouci" erbauen und nutzte das inzwischen erweiterte Schloss Charlottenburg nur noch sporadisch.

Auch nach dem Tode Friedrichs II. wurde das Schloss nur unregelmäßig von den Königen und Königinnen von Preußen genutzt.

Bei den Luftangriffen auf Berlin im 2. Weltkrieg wurde das Schloss schwer beschädigt. 1957 war der Wiederaufbau abgeschlossen.

Zu den Anlagen rund um das Schloss gehört der Schlossgarten Charlottenburg, der Neue Pavillon, das Teehaus Belvedere und das Mausoleum, in dem unter anderem die Königin Luise (1776 - 1810) beigesetzt ist.

 

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