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Das Sowjetische Ehrenmal

Diese Anlage an der Straße des 17. Juni erinnert an die Soldaten der "Roten Armee", die beim Sturm auf Berlin in den letzten Monaten des 2. Weltkriegs im Kampf gegen die Soldaten der deutschen Wehrmacht gefallen sind.

Die "Rote  Armee" war die Armee der ehemaligen Sowjetunion. Dieser Staat umfasste von 1917 bis 1991 unter anderem die heutigen Länder Russland, Lettland, Litauen, Estland, Ukraine, Weißrussland und Georgien. Hitler befahl seinen Soldaten im Juni 1941, in die Sowjetunion einzumarschieren, die damals von dem Diktator Stalin als Führer der Kommunistischen Partei der Sowjetunion (KPdSU) beherrscht wurde. Anfangs drangen die deutschen Truppen weit vor. Doch mit der Niederlage bei Stalingrad im Februar 1943 begann der Rückzug der deutschen Truppen, der schließlich mit der totalen Niederlage am 8. Mai 1945 endete.

Im November 1945 wurde dieses Denkmal eingeweiht. Die großen Granitquader des Bauwerks wurden aus der zerstörten Reichskanzlei, dem Amtssitz des "Führers" Adolf Hitler, entnommen. Die sechs  seitlichen Pfeiler symbolisieren die Waffengattungen  der "Roten Armee". Auf dem Mittelpfeiler steht eine große Bronzestatue eines sowjetischen Soldaten.

Zu der Anlage gehören auch die Gräber von 2500 gefallenen Soldaten. Bis 1990 stand am Ehrenmal eine ständige Ehrenwache. Sie wurde von Soldaten der Sowjetunion, die in der DDR stationiert waren, gestellt.

 

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