Hamsterkiste Lerngeschichte "In Deutschland wird gewählt"

 Dr. Daniela Ridder kandidiert bei der Wahl zum Deutschen Bundestag für die SPD - Bild: Hamsterkiste

4 Die Abgeordneten und die Parteien

Wenn man Abgeordneter des Deutschen Bundestages werden will, muss man gewählt werden. Für diese Wahl gilt ein etwas kompliziertes Verfahren.

Für eine Bundestagswahl ist Deutschland in 299 Wahlkreise eingeteilt. In jedem dieser Wahlkreise können sich Menschen darum bewerben, als Abgeordnete gewählt zu werden. Das nennt man kandidieren. Man muss nur älter als 18 Jahre sein und die deutsche Staatsbürgerschaft besitzen.

Aber kandidieren allein reicht nicht. Man muss bekannt werden, Werbung machen, seine Ziele und Absichten erklären, mit anderen Kandidaten diskutieren und Zeit und Geld genug haben, dies alles zu tun.

Weil das ein Einzelner kaum schaffen kann, gibt es Parteien. Darin schließen sich Menschen zusammen, die gleiche oder ähnliche Ziele haben. Bei einer Bundestagswahl schlagen diese Parteien in jedem Wahlkreis einen Kandidaten oder eine Kandidatin vor.

Außerdem stellen sie eine so genannte Landesliste auf. Darauf stehen die Namen aller Kandidaten und Kandidatinnen, die in den Wahlkreisen in einem Bundesland als Abgeordnete dieser Partei gewählt werden wollen. Auf dieser Liste gibt es eine feste Reihenfolge. Von diesen Landeslisten ziehen noch einmal mindestens 299 Abgeordnete in den Deutschen Bundestag ein, so dass ihm mindestens 598 Abgeordnete angehören.

Das solltest du herausfinden:

10. Wie viele Wahlkreise gibt es in Deutschland?

11. Wie viele Abgeordnete werden für den Bundestag mindestens gewählt?

12. Wer kann gewählt werden?

13. Wer unterstützt die Kandidatinnen und Kandidaten?