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Der Rhein vom Düsseldorfer Rheinturm aus gesehen - Bild: Hamsterkiste

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Die Römer nannten ihn Rhenus und hielten ihn für einen Gott. Auf manchen alten Inschriften wird er Rhenus Pater genannt, das heißt „Vater Rhein“. Schon immer hat der Rhein das Leben der Menschen bestimmt, die an seinen Ufern lebten. Er versorgte sie mit Wasser und Fischen, man konnte auf ihm weite Entfernungen zurücklegen und Waren transportieren. Doch immer wieder trat er über die Ufer und erinnerte die Menschen daran, wie klein und ohnmächtig sie waren im Vergleich zu diesem mächtigen Strom.

Die Kräfte eines Flusses kann man ahnen am Rheinfall bei Schaffhausen (Schweiz) - Bild: Hamsterkiste

Der Rhein ist einer der längsten Flüsse in Europa. Er entspringt in der Schweiz und mündet nach 1233 km in den Niederlanden in die Nordsee. Bei Bonn überquert er die Landesgrenze Nordrhein-Westfalens, bei Emmerich und nach 226 km verlässt er dieses Bundesland wieder. An seinen Ufern liegen die großen Städte Bonn, Köln, Düsseldorf und Duisburg. Das nahe Ruhrgebiet ist durch Nebenflüsse und Kanäle mit ihm verbunden.

Blick auf den Rhein bei Bonn-Bad Godesberg - Bild: Hamsterkiste

Der Rhein zählt zu den verkehrsreichsten Wasserstraßen der Welt. Große Firmen wie zum Beispiel Chemiewerke haben sich am Rhein niedergelassen, weil sie über den Fluss gut mit Rohstoffen beliefert werden können. Man kann mit Schiffen flussaufwärts bis nach Basel und flussabwärts nach Rotterdam fahren, dem größten Hafen Europas. Über andere Flüsse und Kanäle gelangt man nach Hamburg oder nach Berlin.

Der Rhein, die Hohenzollernbrücke und der Kölner Dom - Bild: Hamsterkiste

Früher war der Rhein sehr stark mit Schadstoffen belastet. Abwässer wurden ungereinigt in den Fluss geleitet. Mittlerweile ist die Wasserqualität deutlich besser geworden. Es leben wieder 63 verschiedene Fischarten im Rhein.

Der Rhein ist eine der verkehrsreichsten Wasserstraßen der Welt, hier bei Düsseldorf - Bild: Hamsterkiste

Die Menschen haben seine Ufer befestigt, seinen Lauf begradigt und Felsen im Fluss gesprengt, damit Schiffe schneller fahren können. So fließt das Wasser schneller, kann sich aber auch nicht mehr so gut ausdehnen. Das verstärkt die Probleme bei Hochwasser, wenn nach starken Regenfällen oder bei der Schneeschmelze der Wasserstand stark ansteigt.

Der Rhein bei Duisburg - Bild: Hamsterkiste

Weil viele Siedlungen direkt am Fluss liegen, kommt es dabei immer wieder zu Überschwemmungen. Das Hochwasser von 1993 zum Beispiel verursachte große Schäden. In Köln war die gesamte Altstadt überflutet, über 100 000 Menschen waren betroffen.

Rheinbrücke bei Wesel - Bild: Hamsterkiste

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