Hamsterkiste Lerngeschichte "An der Ostsee"

3 Das Wasser der Ostsee

Das Wasser der Ostsee bestand ursprünglich aus Süßwasser. Darunter verstehen wir Wasser, das nur sehr geringe Mengen Salz enthält und das auch in unseren Bächen und Flüssen fließt. Das Wasser der Nordsee und anderer Meere hingegen ist salzig, es ist für Menschen nicht genießbar.

Erst durch Vermischung mit dem Wasser der Nordsee stieg der Salzgehalt der Ostsee an. Er ist aber immer noch viel geringer als in der Nordsee. Ein solches Wasser bezeichnet man als Brackwasser.

Die Meerengen zwischen Dänemark und Schweden sind so schmal, dass nur wenig Salzwasser aus der Nordsee und dem Atlantischen Ozean in die Ostsee strömen kann. Die großen Flüsse rund um die Ostsee sorgen dagegen für einen ständigen Zustrom von Süßwasser. Daher enthält das Ostseewasser im westlichen Teil mehr, im Mündungsgebiet der großen Flüsse weniger Salz als im Durchschnitt.

Das Wasser der Ostsee ist relativ kalt. Daher gibt es hier nur eine geringe Verdunstung. Wegen des geringeren Salzgehaltes gefriert es außerdem schneller zu Eis.

Das solltest du herausfinden:

6. Was verstehen wir unter Süßwasser?

7. Warum bezeichnet man das Wasser der Ostsee als Brackwasser?