Hamsterkiste Lerngeschichte "Im Schwarzwald"

Albstausee bei St. Blasien - Bild: Hamsterkiste 

2 Die Wälder im Schwarzwald

Der Schwarzwald ist heute Deutschlands größtes zusammenhängendes Waldgebiet. Seinen Namen verdankt er den Römern, die vor 2000 Jahren versuchten, in das Gebiet der Germanen vorzudringen. Die Wälder in den Bergen und Tälern des Schwarzwaldes erschienen ihnen besonders dunkel und undurchdringlich. Sie nannten ihn "Silva nigra". Das ist lateinisch und bedeutet „schwarzer Wald“.

Auch heute noch sind zwei Drittel des südlichen Schwarzwaldes von Bäumen bedeckt. Das war nicht immer so. Vor ungefähr 150 Jahren waren weite Teile des Schwarzwaldes abgeholzt. Damals lebten die Menschen vor allem von der Land- und Waldwirtschaft. Sie fällten viele Bäume und verkauften das Holz in das Ruhrgebiet und in die Niederlande.

Das Holz der Wälder wird auch heute noch genutzt - Bild: Hamsterkiste 

Das Holz der Wälder wird auch heute noch genutzt, aber man achtet darauf, dass genügend Bäume nachwachsen. Außerdem hat man erkannt, wie wichtig Wälder für die Umwelt sind. Viele Menschen kommen heute vor allem deshalb in den Schwarzwald, weil sie hier Ruhe und Erholung in schöner, waldreicher Natur finden.

Die Besucher des Schwarzwaldes suchen Ruhe und Erholung in waldreicher Natur - Bild: Hamsterkiste

Das solltest du herausfinden:

4. Woher bekam der Schwarzwald seinen Namen?

5. Welche Bedeutung haben die Wälder heute?