Hamsterkiste Lerngeschichte "Wie entstehen Berge"

 Das Wettersteingebirge ist Teil der Alpen und ein Hochgebirge - Bild: Hamsterkiste

1 Berge

Berge sind faszinierend. Manche türmen sich einige tausend Meter empor, sind zerklüftet und ständig von Eis und Schnee bedeckt. Andere sind flache Hügel, die gefällig die Landschaft formen.

Die höchsten Berggipfel sind Teile größerer Gebirgsketten. Dazu gehören die Alpen in Europa, der Himalaya in Asien, die Anden in Südamerika und die Rocky Mountains in Nordamerika.

Die höchsten Gipfel finden wir in Asien: den Mount Everest im Himalaya (8848 m), den K2 im Karakorum (8611 m) und den Kangchendzonga wiederum im Himalaya (8586 m). Die Höhen messen wir immer von einem durchschnittlichen Stand des Meeresspiegels aus.

Wir unterscheiden zwischen den jungen Hochgebirgen und den älteren Mittelgebirgen. Der höchste Berg in Deutschland, die Zugspitze, ist 2962 m hoch und liegt in den Alpen. Sie sind noch ziemlich jung. Der Schwarzwald hingegen ist sehr viel älter. Der Feldberg als seine höchste Erhebung erreicht nur eine Höhe von 1493 m. Den Schwarzwald zählen wir zu den Mittelgebirgen.

Den Bergen stehen die Senken und Tiefseerinnen gegenüber. Da fast 71 Prozent der Erdoberfläche von Wasser bedeckt sind, bleibt den meisten Menschen ein Blick in die tieften Tiefen verborgen: der Marianengraben reicht immerhin bis 11.034 m hinab.

Der Unterschied zwischen der tiefsten und der höchsten Stelle der Erdoberfläche beträgt also fast 20 Kilometer.

 Blick vom Feldberg über den Schwarzwald in östlicher Richtung. Der Schwarzwald ist ein Mittelgebirge. - Bild: Hamsterkiste

Das solltest du herausfinden:

1. Wie heißen die Gebirgsketten mit den höchsten Bergen der Erde?

2. Wodurch unterscheiden sich Hochgebirge und Mittelgebirge?

3. Wie heißt der höchste Berg in Deutschland?