Hamsterkiste Lerngeschichte

Den Flughafen München nutzen täglich so viele Menschen, wie in einer Großstadt leben: Im Jahr 2015 zählte man fast 41 Millionen Passagiere, die hier abflogen oder landeten. An einem einzigen Tag, dem 25. September, waren es fast 148.000, im Durchschnitt täglich mehr als 112.000.

In Deutschland steht der Flughafen München damit nach Frankfurt/Main an zweiter, in Europa an siebter und weltweit an dreißigster Stelle.

Es gab fast 380.000 Starts und Landungen, also etwa 1100 an jedem Tag des Jahres. Etwa 100 Fluggesellschaften verbinden den Flughafen München mit 230 anderen Flughäfen in 70 Ländern.

Der Flughafen liegt etwa 28 Kilometer nordöstlich von München in einem Gebiet, das man Erdinger Moos nennt. Er wurde im Jahr 1992 in Betrieb genommen. Er ersetzte damals den alten Flughafen München-Riem, der zu klein geworden war. Bevor die Bauarbeiten beginnen konnten, mussten mehrere hundert Menschen umgesiedelt werden.

Der Flughafen verfügt zurzeit über zwei Start- und Landebahnen. Beide sind je 4000 Meter lang und 60 Meter breit. Sie können unabhängig voneinander betrieben werden. Da man damit rechnet, dass die Passagierzahlen weiter ansteigen werden, ist der Bau einer dritten Start- und Landebahn geplant. Der Flugverkehr wird vom Kontrollturm überwacht. Der so genannte Tower ist 87 Meter hoch und damit der höchste in Deutschland.

Meistens bucht man einen Flug schon längere Zeit vor dem Abflug im Internet oder in einem Reisebüro. Man erreicht den Flughafen vom Stadtzentrum München aus in ungefähr 45 Minuten. Entweder fährt man mit der S-Bahn, mit einem Taxi oder mit dem eigenen Auto, das man dann auf einem der vielen Parkplätze abstellt.

Bevor die Passagiere in ein Flugzeug einsteigen dürfen, müssen sie in einer der großen Abflughallen, den Terminals, einchecken. In München gibt es das Terminal 1 und das Terminal 2.

Einchecken bedeutet: Man meldet sich zu einem Schalter, an dem man eine Bordkarte bekommt. Große Gepäckstücke muss man aufgeben, die in Container verpackt und im Laderaum des Flugzeugs befördert werden.

Man darf nur ein kleines Handgepäck mit in die Maschine nehmen. Bevor man den Flugsteig erreicht, der meistens Gate genannt wird, muss man eine strenge Sicherheitskontrolle über sich ergehen lassen. Niemand darf nämlich gefährliche Gegenstände mit an Bord nehmen, mit denen er andere Passagiere oder Besatzungsmitglieder bedrohen könnte. In der Vergangenheit gab es einige Flugzeugentführungen.

Eigentümer des Flughafens sind der Freistaat Bayern, die Bundesrepublik Deutschland und die Stadt München. Für Besucher des Flughafens hat man einen Besucherpark angelegt. Von einem Hügel aus kann man abfliegende und ankommende Flugzeuge beobachten. In der Nähe sind einige ältere Flugzeuge ausgestellt.

Ende Dezember 2015 arbeiteten fast 35.000 Männer und Frauen am Flughafen in München. Sie haben allen Grund, stolz zu sein: Ihr Flughafen wurde mehrfach als der beste in Europa ausgezeichnet.

Man erreicht den Flughafen mit dem Auto, dem Taxi oder mit der S-Bahn. Der Flughafen verfügt auch über einen Bahnhof.

 Große Anzeigetafeln informieren über abfliegende und ankommende Flugzeuge

Die Passagiere begeben sich zunächst zu einem Schalter, wo sie einchecken.

Bevor man zu einem Flugsteig gelangt, an dem man in ein Flugzeug einsteigt, geht es zunächst durch eine Sicherheitskontrolle.

Zum Flughafen gehören auch viele Geschäfte, Konferenzräume und Hotels.

Die Flugzeuge werden an so genannten Fluggastbrücken abgefertigt, wo auch die Passagiere einsteigen.

Vom 87 m hohen Tower aus wird der Flugverkehr überwacht.

In München gibt es derzeit zwei Start- und Landebahnen, eine dritte ist geplant.

Von einem Hügel aus können Besucher den Betrieb auf dem Flughafen beobachten.

Im Besucherpark sind auch einige ältere Flugzeuge ausgestellt.

Alle Bilder: Hamsterkiste

Wenn du mehr wissen willst:

Weitere Informationen findest du auf der Webseite des Flughafens München

Bei Flightradar 24 kannst du beobachten, welche Maschinen gerade wo fliegen

Ergänzende Materialien für den Unterricht:

Erkundungsaufgaben PDF

Erkundungsaufgaben ODT

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