Von den Satzgliedern

Wenn wir sprechen oder etwas aufschreiben, bilden wir meistens Wörter oder Sätze. Wenn man Sätze genauer anschaut, stellt man fest, dass sich Teile verschieben und umstellen lassen. Ein Beispiel:

  Oskar geht in eine Dorfschule.

  In eine Dorfschule geht Oskar.

  Geht Oskar in eine Dorfschule?

Die Teile eines Satzes, die sich verschieben oder umstellen lassen, nennen wir Satzglieder. Die drei wichtigsten Satzglieder sind das Subjekt, das Prädikat und das Objekt.

Subjekt

Es ergibt sich aus der Frage: "Wer oder was tut etwas"?

Im Beispielsatz oben fragen und antworten wir also:

  Wer geht in eine Dorfschule? Oskar geht in eine Dorfschule.

Prädikat

Nach dem Prädikat fragen wir: "Was tut jemand?", oder "Was geschieht?"

  Was tut Oskar? Oskar geht in eine Dorfschule.

Objekt

In einem Satz gibt es oft eine Ergänzung, die etwas näher erklärt, was jemand tut oder was geschieht. Nach dem Objekt fragen wir mit den Fragewörtern "wen oder was?" / "wem?" / "wessen?"

  In wen oder was geht Oskar? Er geht in eine Dorfschule.

Ein Objekt, das wir mit den Fragewörtern "wen oder was?" erhalten, nennen wir Akkusativobjekt. Mit dem Fragewort "wem?" finden wir ein Dativobjekt und mit dem Fragewort "wessen?" ein Genitivobjekt.