Eichhörnchen

Eichhörnchen haben ein rotbraunes Fell, kurze Vorderbeine und lange, kräftige Hinterbeine. Damit können sie 4 bis 5 Meter weit springen. Der lange, buschige Schwanz dient ihnen dabei als Steuer. An ihren Fingern haben sie starke, scharfe Krallen. 

Eichhörnchen können mit dem Kopf nach unten an einem Baum herunter laufen. Sie klettern mit großer Geschwindigkeit. Sie können außerdem gut sehen.

Eichhörnchen werden vom Habicht, dem Fuchs und dem Baummarder verfolgt. Sie selbst mögen gern Samen, Haselnüsse, Bucheckern, Walnüsse, Knospen, Früchte, Wurzelknollen, Pilze, manchmal  auch Vogeleier und Jungvögel. Im Herbst legen sie  Vorräte an. Sie vergraben dazu Nüsse oder Samen. Da sie manche vergessen, wachsen daraus im  Frühjahr neue Bäume und Pflanzen. 

Das männliche Eichhörnchen nennt man manchmal auch Eichkater, das weibliche ist eine Eichkatze. Zweimal im Jahr bekommen Eichhörnchen ein  neues Fell. Leider werden sie oft von Ungeziefer geplagt.

Aus Moos, Bast, Federn und Wolle bauen sie ein Nest, das man Kobel nennt. In einem Kobel bekommen die Weibchen zweimal im Jahr 3 bis 8  Junge. Die sind zuerst blind. Nach ungefähr 8  Wochen sind sie erwachsen. 

Im Winter dient der Kobel als Schlafplatz. Eichhörnchen halten allerdings keinen Winterschlaf, sondern eine Winterruhe. Sie schlafen zwar viel,  aber sie werden immer wieder wach, um von ihren Vorräten zu essen.

Bild: A. Röder

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