Vom Nutzen der Bäume

Bäume sind die größten Lebewesen der Welt. Sie stehen immer an einer Stelle, und sie können sehr alt werden. Wir Menschen mögen Bäume, ihr Grün, ihren Duft, ihren Schatten oder ihre Früchte. Wir nutzen das Holz. Wir machen Bretter daraus, wir fertigen daraus Möbel, wir benutzen es als Bau- oder Brennholz. Aus Holz stellen wir Papier her. Aber nicht nur deshalb sind Bäume wichtig.

Die Wurzeln halten den Boden zusammen. Der Boden im Wald kann viel Wasser speichern. Besonders im Gebirge ist das wichtig. Die Baumwurzeln verhindern, dass die Erde an steilen Hängen weggespült wird oder abrutscht. Sonst würde nur der nackte Fels bleiben. Wälder im Gebirge sind auch ein guter Schutz gegen Lawinen.

In den Ästen und Zweigen der Bäume leben viele unterschiedliche Tiere. Vögel bauen ihre Nester in Baumhöhlen oder Astgabeln. Eichhörnchen legen dort ihre Kobel an, Fledermäuse schlafen in hohlen Stämmen. In und auf Bäumen leben die unterschiedlichsten Insekten. Wenn ein Baum stirbt, ernähren sich Pilze und Tiere vom verrottenden Holz. Der Rest wird zu Humus, in dem neue Pflanzen wachsen können.

Ganz wichtig sind Bäume auch, weil sie Sauerstoff produzieren. Wenn wir atmen, nehmen wir durch die Lungen Sauerstoff auf. Gleichzeitig geben wir das Gas Kohlendioxid ab. Bäume und alle anderen grünen Pflanzen machen es genau umgekehrt. Sie nehmen Kohlendioxid aus der Luft auf. Mit Hilfe des Sonnenlichts wandeln sie dieses Gas in Sauerstoff um, den sie an die Umgebung abgeben. Diesen Vorgang nennt man Photosynthese.

  Bestimmt schaffst du nun diese Aufgaben.

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