Tiere im Winter

Wir Menschen verbringen die kalte Jahreszeit in geheizten Häusern und Wohnungen. Für die Tiere jedoch ist der Winter eine schwere Zeit.

Sie finden nur wenig Nahrung und Nässe und Frost setzen ihnen zu.  Manchen wächst im Herbst ein dickes Winterfell oder ein dichtes Gefieder.  Einige Tiere halten jetzt einen Winterschlaf, den sie unter Laub, Steinhaufen oder Holzstapeln verbringen. Sie haben sich eine dicke Fettschicht angefressen, die den Körper weiterhin mit Energie versorgt und die gleichzeitig gegen Kälte schützt. Ihre Körpertemperatur sinkt auf bis zu 3° Celsius.

Igel schlafen bis zu vier Monate, Murmeltiere sechs Monate und Siebenschläfer sogar sieben Monate lang. Ihr Herz schlägt in dieser Zeit nur sehr langsam und sie atmen weniger. Murmeltiere kommen manchmal mehrere Minuten ohne Atmung aus.

Andere Tiere haben im Herbst Vorräte angelegt, von denen sie nun leben. Eichhörnchen, Dachse und Biber schlafen nicht die ganze Zeit, sie halten eine so genannte „Winterruhe“. Von Zeit zu Zeit wachen sie auf und ernähren sich von ihren Vorräten.

Schmetterlinge überwintern am liebsten in Kellern und auf Dachböden. Sie heften sich in stille Winkel und verharren regungslos. Insekten überleben die Kälte, weil sie eine Art Frostschutzmittel im Blut haben. Man nennt diesen Stoff Glyzerin. Er verhindert, dass das Blut der Tiere gefriert.

Auch große Säugetiere wie Hirsche und Rehe gehen im Winter sehr sparsam mit ihren Kräften um. Sie senken ihre Körpertemperatur, verringern ihren Herzschlag und stehen oft einfach still in der Landschaft. Viele Vögel sind rechtzeitig in den Süden gezogen. Sie kehren erst zurück, wenn es wieder wärmer wird.

  Bestimmt schaffst du nun diese Aufgaben.

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