Es gibt auf der Erde etwa 400 verschiedene Eichenarten. Sie wachsen in allen Erdteilen der nördlichen Halbkugel. Am häufigsten kommen bei uns die Stieleiche und die Traubeneiche vor.
Eichen können sehr alt werden, manchmal sogar älter als 1000 Jahre. Sie lieben kargen, sandigen Boden und werden etwa 30 bis 40 m hoch. Sie bilden breite Kronen, die Vögeln und anderen Tieren einen angenehmen Lebensraum bieten . Ihr Holz ist sehr hart und eignet sich gut als Bauholz. Früher wurden viele Häuser als Fachwerkhäuser errichtet, wobei Ständer und Balken aus Eichen bestanden.
Die Blätter der Eichen sind im Sommer kräftig grün, sie weisen zwei bis fünf Einkerbungen auf. Eichen blühen im Mai. Sie bilden danach zahlreiche Früchte aus, die wir Eicheln nennen. Sie enthalten viel Stärke und dienen Mäusen, Eichhörnchen, Hirschen und Wildschweinen als Nahrung. Früher trieben die Bauern ihre Schweine zur "Eichelmast" in die Wälder. Wegen der Bitterstoffe sind Eicheln für Menschen ungenießbar und leicht giftig.
Eichen bilden ausladende Kronen
Die Früchte der Eichen nennt man Eicheln. Sie werden teilweise von einem Fruchtbecher umhüllt.
Im Herbst fallen die Eicheln herab. Viele dienen Tieren als Nahrung. Aus einigen wachsen neue Bäume.
Die Rinde der Eichen ist oft sehr rissig
Dieses Wikingerhaus im Museum Haithabu (Schleswig-Holstein) wurde aus Eichenholz errichtet
Die Ständer und Balken dieses Fachwerkhaus in Rietberg (Westfalen) bestehen aus Eichenholz
Bilder: Hamsterkiste
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